
Henrys Frau Rosalind arbeitet als Anwältin bei einer Zeitung, seine Tochter Daisy, die an diesem Tag zu Besuch kommen wird, hat gerade ihren ersten Lyrikband herausgebracht. Erwartet wird auch Rosalinds Vater - John Grammaticus, ebenfalls ein bedeutender Lyriker - und Henry besucht seine demente Mutter im Altenheim. All diese Ereignisse bieten Anlässe zu Erinnerungen und Rückblicken Henrys, aus dessen personaler Perspektive der Roman oft zeitdehnend geschildert wird.
Als er auf dem Weg zum samstäglichen Squash-Spiel mit einem befreundeten Anästhesisten ist, fährt er jemandem, der nicht mit einem Auto in der gesperrten Straße gerechnet hat, den Spiegel ab. Es kommt zu einer verbalen Auseinandersetzung mit dem Verbrecher (?) Baxter, die weitere Auswirkungen auf Henrys Tag haben wird.
Ein meisterhafter Roman, der zeigt, wie winzige Ereignisse unser Leben entscheidend prägen können, und der die familiären Strukturen der Familie ebenso messerscharf seziert wie die politische Lage - auch medizinisch bietet der Roman tiefe Einblicke (an einigen Stellen zu detailliert ;) ) in die Arbeit des Neurochirurgen Perownes, der sich auf Hirnchirurgie spezialisiert hat.